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Die bessere Party ist safe ...

Safer Party Infos
Substanz, Set und Setting
Mischkonsum
Safer Sex=Sex nur mit Kondom!
Safer Sniffing
Sucht

Wenn sich jemand trotz gesundheitlicher und rechtlichen Risiken zum Konsum von psychoaktiven Substanzen entscheidet, bieten wir Informationen, um das gesundheitliche Risiko zu minimieren und eine mögliche Suchtproblematik zu vermeiden.

Safer Party Infos

  • Geh' während der Party regelmäßig frische Luft tanken
  • Vermeide das Mischen von mehreren Substanzen
  • Wassertrinken nicht vergessen! 3 – 5 Schluck = ½ Liter Wasser trinken, stündlich. Bei sehr hohen Temperaturen noch mehr!
  • Sex nur mit Gummi
  • Vor der Party gut ausgeschlafen sein und genügend Nahrung zu sich nehmen
  • Wenn du was zu dir genommen hast: Hände weg vom Steuer
  • Wirkung von diversen Substanzen fährt später ein, deshalb abwarten und nicht gleich nachspicken (auch Alkohol)
  • Konsumiere nicht alleine und achte auf deine FreundInnen. Bei Problemen niemanden alleine lassen und Rettung 144 rufen!
  • Konsum, Erwerb, Besitz und Handel der meisten Drogen sind strafbar

Substanz, Set und Setting

"Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." - Paracelsus

Unter Substanz versteht man alles, was direkt mit der Droge zu tun hat, die konsumiert wird: Dabei ist die Dosierung und die Zusammensetzung der Substanz wichtig.
Die Dosierung beeinflusst die Wahrnehmung, das Erleben und die Gefühlswelt für die Dauer der Drogenwirkung. Da Partydrogen illegal sind, weißt du nie, wie viel oder welcher Wirkstoff in der Droge enthalten ist.

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Damit du dich besser vor Fehl- oder Überdosierungen schützen kannst, lass deine Pille anonym testen. Wenn das nicht möglich ist, teste zuerst eine kleine Menge an und warte mindestens 2 Stunden bis sich die volle Wirkung entfalten kann. Wenn die gewünschte Wirkung nicht eintritt, nicht sofort nachspicken: Es könnte sich um eine andere Substanz handeln, als vermutet wurde. Siehe dazu Research Chemicals.

Unter "Set" (auch Stimmung genannt) versteht man deine Erwartung an die Drogenwirkung, aber auch deine Stimmung bei der Einnahme. Frage dich vor jedem Drogenkonsum (auch Alkohol) wie gut es dir geht und warum du die Droge konsumieren möchtest.

!Wichtig! Sowohl die guten wie auch die schlechten Erfahrungen, die du mit Partydrogen machst, kommen letztlich aus dir selbst heraus und hängen stark mit deiner Stimmung beim Konsum zusammen.

Negative Grundstimmungen wie Angst, Schwäche und Traurigkeit werden durch die Einnahme von Partydrogen eher verschlimmert, während positive Gefühle wie Freude, Lust und Glück intensiviert werden. Auch deine physische Verfassung ist wichtig, da gewisse Substanzen dich auch physisch beanspruchen können.

Das Umfeld, in dem Partydrogen konsumiert werden, beeinflusst die Wahrnehmung der Wirkung einer Substanz sehr. Du solltest dich in der Umgebung in der du Drogen konsumierst, sicher und wohl fühlen. Informiere dich, bevor du eine Substanz konsumierst, über ihre Wirkungen und Nebenwirkungen. Nicht alle Substanzen sind für jede Party gleich geeignet.

Wähle auch das Umfeld, in dem du konsumierst gut aus, dass du den Personen auch Vertrauen kannst. Am besten ihr wählt einen "Zeremonienmeister" der nüchtern bleibt und auf alle aufpasst. Und natürlich nicht vergessen "Miar luagan ufanand" und checken regelmäßig, ob es unseren FreundInnen (noch) gut geht.

Mischkonsum

  • Vermeide das Mischen von mehreren Substanzen (auch Alkohol). Die Wirkung bei Mischkonsum kann ganz unterschiedlich sein. Sie ist aber sicher nicht die Summe der Wirkung der einzelnen Substanzen.
  • Die Wirkung der einzelnen Substanzen verstärkt sich.
  • Die Substanzen brauchen unterschiedlich lange, um ihre maximale Wirkung zu verstärken. Körper und Psyche werden stärker belastet. Unangenehme Zwischenfälle können die Folge sein.
  • Medikamente und Drogen: Sprich mit dem Arzt über Wirkung und mögliche Wechselwirkungen.
  • Vermeide das Mischen von besonders gefährlichen Kombinationen.

Safer Sex = Sex nur mit Kondom

Safer Sex bedeutet nicht nur Schwangerschaftsverhütung, sondern auch Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIVirus (Aids ist bis heute nicht heilbar) oder Hepatitis B und Hepatitis C.
Auch auf Drogen gilt: Kondome nicht vergessen!

Vorsicht beim Blasen und Lecken: Auf keinen Fall Sperma oder Menstruationsblut in den Mund nehmen. Blasen immer mit Gummi.

Safer Sniffing

Durch das Teilen von Sniff-Utensilien wie Röhrchen oder Banknoten kann man sich mit schweren Infektionskrankheiten (Hepatitis C) anstecken. Schon kleine Verletzungen in der Nasenschleimhaut durch scharfkantige Röhrchen genügen, um sich zum Beispiel mit Hepatitis-Viren zu infizieren. An Banknoten und Röhrchen haftende Hepatitis-Viren sind ausserhalb des Körpers lange lebensfähig!

  • Röhrchen nicht gemeinsam benutzen!
  • Keine Banknoten zum Sniffen benützen!
  • Gönne deiner Nasenschleimhaut genügend Erholung, reinige und pflege sie regelmäßig (eventuell mit Nasenspülungen, Nasensalbe).
  • Ist deine Nase beeinträchtigt oder geschädigt, suche einen Arzt oder eine Ärztin auf

Sucht

Gib dir die Chance, ehrlich zu dir zu sein. Betrachte deine Lebenssituation, dein Umfeld, und bewerte dich selbst. Ein Phänomen wird im Suchtbereich immer wieder beobachtet: Wer sich selber als süchtig erkennt, steckt meist schon sehr tief drin. Oft muss erst viel Leid und Schaden ertragen und verdrängt werden, bevor jemand zugibt, ein Suchtproblem zu haben. Natürlich wollen wir niemanden Probleme einreden, aber versuche dich mal auf folgende Fragen einzulassen:

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  • Besteht bei dir ein Zwang, Suchtmittel zu konsumieren?
  • Haben Vergnügen und Vorlieben wie Sport, Kultur oder andere Beschäftigungen an Wert für dich verloren, seit du Suchtmittel konsumierst?
  • Vernachlässigst du deine Alltagspflichten und hat deine Leistung in Beruf und Ausbildung nachgelassen, seit du Suchtmittel konsumierst?
  • Betreibst du einen erhöhten Zeitaufwand für die Beschaffung und den Konsum von psychoaktiven Substanzen, so dass der Konsum an Wichtigkeit gewinnt?
  • Ist dir bekannt, dass der Konsum schädlichen Folgen mit sich bringt und du konsumierst trotzdem weiter?
  • Wirst du häufig von deinem persönlichen Umfeld auf deinen Konsum und deinen Zustand angesprochen?
  • Verspürst du körperliche Entzugserscheinungen (Zittern, Nervosität) bei Nichtkonsum?

Wenn du Fragen wie diese mit Ja beantworten müsstest - könntest du dann deinen Konsum stoppen?

Quelle: www.saferparty.ch




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Michael Lienher Offene Jugendarbeit Bludenz Villa K.

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